Veranstaltungsdaten

Fortbildungsreihe "Philosophie" Utopie - Hoffnung - Zukunft: Teil I - Nachdenken über Hoffnung am dunklen Horizont der Zukunft.
Veranstaltungs-Nr.: 238700801

Inhalt/Beschreibung

Utopie – Hoffnung - Zukunft

Corona-Krise, Klima-Krise ... Krise – das ist der zentrale Terminus unserer Zeit.
Filmemacher, Schriftsteller, Künstler, Sachbuchautoren überbieten sich in der Darstellung von Apokalypsen und die Zahlen der Wissenschaftler hinsichtlich Krankheiten, Klima, Erderschöpfung, sozialen Konflikten klingen keineswegs hoffnungsvoll.
Warum sollten Jugendliche lernen, warum sollten sie sich engagieren, warum sollten sie handeln, wenn es schon fünf nach Zwölf ist, wenn die Apokalypse, wenn der Kollaps der Welt sicher ist?
Weil Kollaps und Apokalypse eben nicht sicher sind, weil wir den Gefährdungen noch begegnen können, brauchen wir engagiertes Handeln, neugieriges Lernen, verändertes Verhalten und dazu braucht es Hoffnung.
Aber was ist Hoffnung, wo kommt sie her, kann man sie erlernen? Hoffnung artikulierte sich im Fortschrittsglauben, fand Ausdruck in den Utopien, steht im engen Zusammenhang mit unserem Zukunftsverständnis, aber in der Philosophie war sie selten Gegenstand der Erörterung.
Es ist Not-wendig, d.h. die Not wendend, sich diesem Thema und thematischen Zusammenhängen zuzuwenden und „Schulen der Hoffnung“ (Martha Nussbaum) zu entwickeln.

Teil I - Nachdenken über Hoffnung am dunklen Horizont der Zukunft.

Dass die Zukunft kein Versprechen mehr ist, haben die jüngeren den älteren Generationen bereits vor Jahren laut und deutlich (und vor allem berechtigt) gesagt. Mit den Kriegen und den Gefährdungen durch die Klimakrise verdunkelt sich der Horizont immer mehr.

„Viele fühlen sich nur als verwirrt. Der Boden wankt, sie wissen nicht warum und von was. Dieser Zustand ist Angst, wird er bestimmter, so ist er Furcht. Einmal zog einer weit hinaus, das Fürchten zu lernen. Das gelang ..., diese Kunst ward entsetzlich beherrscht. Doch nun wird ... ein uns gemäßeres Gefühl fällig:

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen.“ (Bloch)

Um das uns gemäßere Gefühl der Hoffnung zu entwickeln, um Hoffnung zu gewinnen und zu lernen, wollen wir in dieser Veranstaltung als erstes über den Zusammenhang von Zukunft und Hoffnung reden.






Schwerpunkte/Rubrik:Fachfortbildung

Allgemeine Informationen

Fächer / Berufsfelder:
  • Ethik
Schularten:
  • Berufsbildende Schule
  • Grundschule
  • Integrierte Gesamtschule
  • Regelschule
  • Thüringer Gemeinschaftsschule
  • Gymnasium
Veranstaltungsart:Einzelveranstaltung
Gültigkeitsbereich:landesweit
Leitung:Antje Wanjek, Andreas-Gordon-Schule Erfurt Staatliche Berufsbild
Dozenten:Dr. phil. Frithjof Reinhardt, Institut für Philosophie Kulturgeschichte

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238700801 - 17.11.2022 - Thüringer Schulcloud, Heinrich-Heine-Allee 2-4, 99438 Bad Berka (Onlineveranstaltung) - Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)  

Fortbildungsreihe "Philosophie" Utopie - Hoffnung - Zukunft: Teil I - Nachdenken über Hoffnung am dunklen Horizont der Zukunft.


Untergruppen

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Anbieter


Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM)
Heinrich-Heine-Allee 2-4, 99438 Bad Berka

info@thillm.de
Tel.: 036458/560

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Anmeldung

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Termin

17.11.2022
14:00 bis 17:00 Uhr


Dauer: 4 Stunden

Veranstaltungsort

Thüringer Schulcloud, Heinrich-Heine-Allee 2-4, 99438 Bad Berka (Onlineveranstaltung)

Anlagen

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Kooperationspartner

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